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Theater, UA: 5.5.2018, Schauspiel Frankfurt, Regie: Anselm Weber
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Synopsis

»Über uns leuchteten die Euro-Sterne verheißungsvoll und gelb.«

Nicht alles ist Gold für diesen modernen Hans im Glück, der im roten Rolls-Royce Corniche die Straßen der Großstadt unsicher macht: Hauptsache, es glänzt. Und glänzend geht es ihm und seinem Beifahrer, dem ›Hund namens Dollar‹ – ein nahezu makelloses Edelhündchen als Gesprächspartner und Luxusaccessoire für eine Nacht. Wer nach den Regeln der Ökonomie von Geld und Aufmerksamkeit zu spielen weiß, hat nichts zu verlieren, sondern steigt stets ins nächste Level auf, hoch zu den oberen Zehntausend. Melancholisch verspielte Kapriolen schlägt dieser Text, der vor der hell erleuchteten Skyline von Bürotürmen und Hochhäusern aberwitzig-spekulative Geschäftsideen in den Wind reimt: Herrchen und Hund schließlich auf einem riesenhaften Euro-Denkmal thronend.

»Ein Hund namens Dollar« entstand im Auftrag des Schauspiel Frankfurt und in Kooperation mit dem Literaturhaus Frankfurt im Rahmen einer Serie von Monodramen. Die Uraufführung findet am 5. Mai 2018 unter der Regie von Anselm Weber statt.

 

 

ZEIGENTeresa Präauer
Teresa Präauer ist Autorin und bildende Künstlerin und lebt in Wien. Ihr Roman »Für den Herrscher aus Übersee« wurde 2012 mit dem aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt ausgezeichnet. Im Herbst 2014 erschien der Künstlerroman »Johnny und Jean«, ausgezeichnet mit dem Droste-Literaturförderpreis und dem Förderpreis zum Hölderlinpreis 2015 und nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015. Im Herbst 2016 erschien »Oh Schimmi«. Teresa Präauer war als Gastprofessorin am Peter-Szondi-Institut der FU Berlin und am Grinnell College in den USA. Sie schreibt regelmäßig für Zeitungen und Magazine zu Theater, Kunst, Literatur, Mode und Pop. Teresa Präauer schreibt 2017/18 im Auftrag für das Schauspiel Frankfurt. Ihr aktueller Roman »Oh Schimmi« (Wallstein Verlag, Göttingen) ist eine ›buchgewordene‹ Performance, wie gemacht für eine Umsetzung auf der Bühne.
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Uraufführung:

5.5.2018

Schauspiel Frankfurt