KontaktImpressum
theater und medien
Theater, UA: 2.12.2017, Deutsches Theater Göttingen, Regie: Erich Sidler
Bild1 Bild2 Bild3 Bild4 Bild5 Bild6 Bild7 Bild8
Synopsis

Filmikone und Femme fatale: Marilyn Monroe ist bis heute der größte Star Hollywoods und bis heute ranken sich Legenden um Leben und Tod der meist fotografierten Frau der Welt, geboren als Norma Jeane Baker und in die Geschichte eingegangen als Sexsymbol und Publikumsliebling Marilyn Monroe. Zielstrebig befreit sie sich als junge Frau aus den sozialen Schwierigkeiten, will als Modell und Schauspielerin in Hollywood ihren Weg machen und läßt mit sich machen.

Aus ihr wird die berühmteste Film-Blondine, aber auch eine unterschätzte Künstlerin. Ihre steile Karriere endet jäh: Skandale, Alkohol, Drogen. Bei ihrem letzten Auftritt singt sie für den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy, ihre fatale Affaire, »Happy birthday, Mr. President«. 1962 stirbt der Weltstar im Alter von 36 Jahren an einer Überdosis Tabletten. So heißt es offiziell.

In Christoph Klimkes Stück ist die Monroe nicht das Opfer. Sie ist eine starke Frau, die – zwischen Glamour und Maskerade – weiß, was sie will. Am Ende schreibt ihr dritter Ehemann Arthur Miller für sie das Drehbuch zu »Misfits – Nicht gesellschaftsfähig« und sie hält zu ihm beim Mc Carthy Tribunal, jener Hexenjagd gegen Linke und Andersdenkende. Liebe, Eifersucht, Skandale, Betrug, Tod: Im Leben der Filmdiva ist alles, was ein großes Drama ausmacht.

Aber in Marilyn Monroes Leben spiegelt sich auch die politische Geschichte Amerikas mit damals schon »alternativen Fakten«. Christoph Klimkes Monroe blickt heute auf ihr Leben zurück und wie in einem Tagebuch kommen Erinnerungen, Triumpfe, Niederlagen, Träume, Geliebte, Feinde, die Größen Hollywoods und der Politik der USA ein letztes Mal auf sie zu. 

Christoph Klimke
Christoph Klimke verfasst neben Theaterstücken auch Erzählungen, Essays, Gedichte und Opernlibretti. Mehrfach verfasste er für Tanzproduktionen von Johann Kresnik die Libretti, zuletzt für die Produktion »Die 120 Tage von Sodom«, die an der Volksbühne Berlin uraufgeführt wurde. Klimke wurde u. a. mit dem Ernst-Barlach-Preis für Literatur ausgezeichnet. Nach dem Auftragswerk »Der obdachlose Mond« schreibt Klimke in de Spielzeit mit »Schiff der Träume« nach Federico Fellini erneut für das Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau.
Neuigkeiten
Presse
Aufführungen

Uraufführung:

2.12.2017, Deutsches Theater, Göttingen