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theater und medien
Monolog, 1H, UA: Mai 2005, Landestheater Tübingen
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Synopsis

Ein Einpersonenstück, das für das Autorenfestival »Stunde Null« des Landestheaters Tübingen geschrieben wurde. Der Autor selbst ist es, der vor das Publikum tritt und aus der Ich-Perspektive die Geschichte seines Großvaters erzählt. Dieser, sowohl Gegner der Nationalsozialisten als auch der Besatzungsmächte, war ein echter Aristokrat, der sich ausschließlich seiner Kultur und seinem Erbe verpflichtet fühlte. Sein Enkel nimmt uns mit auf eine Achterbahnfahrt zwischen historischer und persönlicher Abrechnung, er analysiert unser Geschichtsverhältnis und –verhalten mit messerscharfer Radikalität. Autobiographisch, nachdenklich und äußerst komisch, trifft das Stück – als bitterböse Mischung von Pathos und Groteske – mitten ins Mark.

Auszug

»Solange die Nationalsozialisten das Land in ihrem Würgegriff hielten, konnte man sich offene Aufmüpfigkeit durchaus leisten, da sich die paranoide Spitze des braunen Mobs nur vor heimlichen Verrätern fürchtete. Mit ihrer Kapitulation änderten sich die Zustände in diesem Land, schneller als meinem Großvater letztlich lieb sein konnte.«

ZEIGENConstantin von Castenstein
Castensteins »Denkmale eines delirierenden Delinquenten« erscheinen seit 2000 in deutschen und italienischen Zeitschriften. Seit 2002 ist er auch Theaterautor, hauptsächlich von Familienmelodramen und politisch-biographischen Tragödien. Er schrieb das Libretto für das Musiktheaterstück DER WILHELMINE-CODE, das im Februar 2009 am Theater Erlangen uraufgeführt wurde. Die Oper FERNE NÄHE, für die er ebenfalls das Libretto schrieb, wurde 2011 am Europäischen Zentrum der Künste in Dresden-Hellerau uraufgeführt. Im Dezember 2013 wurde mit PRINZESSIN IM EIS eine Operette nach einem Libretto von Constantin von Castenstein am Theater Aachen uraufgeführt. Die Uraufführung der spartenübergreifenden Oper SÜDSEETULPEN erfolgt 2017 am Theater Chemnitz.
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Uraufführung

Mai 2005

Landestheater Tübingen