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»Regisseur Ersan Mondtag und Autorin Olga Bach zeigen in "Die Vernichtung" eindrucksvoll die Langeweile dieser Generation - sowie die Sehnsucht nach Eindeutigkeit und auch Zerstörung.« (Deutschlandradio)

Person

Olga Helen Bach wurde 1990 in Berlin geboren. Nach dem Abitur 2009 folgten Hospitanzen bei Jan Pappelbaum und bei Andreas Kriegenburg.

2010 Text und Regie für den Dokumentarfilm „Hamar“ für das Max-Planck-Institut in Jinka, Südäthiopien; Reisebericht „Wenn Tische und Stühle fehlen“ in „Heimat“, Konkursbuch 48, Aufbau Verlag Berlin 2010.

Von 2010 bis 2014 Studium der Philosophie und Deutschen Philologie an der Freien Universität Berlin und der Istanbul Üniversitesi, Türkei mit Abschluss Bachelor of Arts.

2013 dramaturgische Leitung der neuntägigen Dauerperformance # 1/KONKORDIA in der Schaustelle der Pinakothek der Moderne München, künstlerische Leitung Ersan Mondtag. Seit 2014 Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt Universität Berlin.

Bachs erstes Stück DIE VERNICHTUNG (Uraufführung am Stadttheater Bern, 2016) wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis 2017 nominiert. Die UA-Inszenierung von Ersan Mondtag wurde zudem zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen.

Gemeinsam mit Ersan Mondtag schreibt sie DAS ERBE, eine Assoziation zum NSU (UA: 22.6.2017, Kammerspiele München).

Für das Theater Basel entsteht in der Spielzeit 2017/18 eine Adaption von KASPAR HAUSER.

ZEIGENNominierung für Mülheim

Kurz nach der Einladung nach Berlin folgte die Nominierung für den Mülheimer Dramatikerpreis 2017. DIE VERNICHTUNG wird dort zur Eröffnung des Festivals am 13. Mai gezeigt.

Einladung zum tt Berlin 2017

Olga Helen Bachs Stück DIE VERNICHTUNG ist in der Inszenierung von Ersan Mondtag zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen worden.

Werke
Das Erbe

Eine Assoziation zum NSU von Olga Bach und Ersan Mondtag

UA: 22.6.2017, Kammerspiele München

ZEIGENDie Vernichtung

Drei Menschen wachsen in einer europäischen Großstadt auf: privilegiert, gebildet, gelangweilt. Während sie sich Kinderspielen hingeben, entdecken sie die Lust am Unerlaubten. Sie verlieren sich in Rauschzuständen, die sich schnell abnutzen. Jeden Tag wächst das Bedürfnis, es möge endlich etwas ›Richtiges‹ geschehen. Sie flüchten sich in die Intimität ihrer kleinen Gemeinschaft, die zu einem Käfig ohne Ausgang wird.