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theater und medien
Theaterstück, 4D - 1H, UA: 15.5.2009, Thalia Theater, Hamburg in Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, Regie: Frank Abt
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Synopsis

Ein Mann erkrankt an Krebs. Nach einem Selbstmordversuch wird er nicht mehr aus dem Koma erwachen. Schmerz, Trauer und Verzweiflung entrücken seine Frau Ina und den Sohn Nico in eine Zwischenwelt. Eine lava-artige Lähmung will sich breitmachen, seltsame Dinge werden sichtbar, andere verschwinden.

Trauer und Tod sind im Leben allgegenwärtig, und doch wollen sie keine Normalität zulassen. Ina und Nico werden in einen Zustand katapultiert, in dem es vor allem um eines geht: den Verlust, die Isolation, auch die Aggression auszuhalten. Und doch führt die Trauer beide auf sehr unterschiedliche Wege. Während Ina in sich zusammenfällt und beinahe lebensunfähig wird, öffnet diese merkwürdige Trauerinsel für Nico ungeahnte Türen.

Weiterleben. Jedenfalls.

Auszug

»Draußen wurzelt weiter die Zerstörung.

Wenn niemand kommt um sich mit ihr zu messen

Dann muß sie eben so lange weitermachen

Bis kein Platz mehr bleibt sich zu verstecken.«

ZEIGENJuliane Kann
Juliane Kann ist Autorin und Regisseurin. Ihre Stücke wurden vielfach gespielt und ausgezeichnet, u.a. mit dem Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Ihre Bühnenadaption des Romans NO UND ICH von Delphine de Vigan inszenierte Kann, die 2013 den Studiengang Regie an der Ernst-Busch-Hochschule abschloß, bereits selbst. Weitere Regie-Arbeiten u.a. in Mainz, Düsseldorf, Darmstadt und Göttingen folgten. 2015 wurde sie mit ihrer Inszenierung »Prinz Friedrich von Homburg« zum Festival »radikal jung« eingeladen. Nach Arbeiten in Oberhausen, Braunschweig und Erlangen inszeniert Kann regelmäßig an den Staatstheatern in Karlsruhe - und erstmalig - in Dresden.
Neuigkeiten
Presse
Aufführungen

UA: 15.5.2009 Ruhrfestspiele Recklinghausen (in Kooperation mit dem Thalia Theater, Hamburg)

 

UA: 21.5.2009, Thalia Theater, Hamburg