KontaktImpressum
theater und medien
Theater, 3 D/H, UA: 30. Oktober 2015, Neues Theater Halle, Regie: Nora Abdel-Maksoud, in Zusammenarbeit mit Nora Haakh
Bild1 Bild2 Bild3 Bild4 Bild5 Bild6 Bild7 Bild8
Synopsis

Keiner Gesellschaft gehen je die Kranken aus! Deshalb ist so ein Sanatorium ein bombensicheres Geschäft. Denkt auch Ruth, die ihr Spital seit Jahrzehnten mit eiserner Hand führt, um das Familienunternehmen vor dem finanziellen Abstieg zu bewahren. Im Zuge der Liberalisierung taten sich neue Investitionsfelder auf und so hat sich die ehemalige Heilanstalt der Spekulation verschrieben. Ruth und ihr Personal schließen Wetten ab: Auf nicht weniger als den Tod der eigenen Patienten.

Nur einer ist nicht kaputt zu kriegen: Rufus. Der letzte vermeintlich pflegebedürftige Insasse des Sanatoriums. Mit Hilfe seiner multiplen Abspaltungen »Man at Arms«, »Dr.Orko« und »Marshall Bravestarr« wehrt sich der alte Kauz gegen das Karitative Kalkül der Sanatoriumsleitung und bereitet ihn vor, den kommenden Aufstand.

Nora Abdel-Maksoud bohrt den Finger in ein System aus Angst, Zynismus und der Ökonomisierung von allem. Dieser Finger ist kein erhobener. Im Gegenteil. Er stimuliert das Zwerchfell.

ZEIGENNora Abdel-Maksoud
Nora Abdel-Maksoud wurde in München geboren. 2005 begann sie ihr Schauspiel-Studium an der Hochschule Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. 2012 zeigte sie am Ballhaus Naunynstraße ihre erste Regie- und Autorinnenarbeit „Hunting von Trier“, die in einer Hörspielfassung im Deutschlandradio Kultur gesendet wurde. 2014 schrieb und inszenierte sie „KINGS“, das am Ballhaus Naunynstraße uraufgeführt und zum Festival „radikal jung“ am Münchner Volkstheater eingeladen wurde. Es folgten Arbeiten u.a. am Maxim Gorki Theater, Berlin, am Neuen Theater Halle und am Münchner Volkstheater. 2017 folgt ein neues Stück, das sie am Maxim Gorki Theater selbst inszeniert.
Neuigkeiten
Presse
FRIZZ

»Nur der, der weiß, daß unsere Welt gerade die Verlierer der Globalisierung in einer kruden Mixtur aus Neofaschismus und sozialen Abstiegsängsten marschieren lässt, versteht die innere Logik und Dringlichkeit mit der Nora Abdel-Maksoud hier vorstellig wird. Zeitenwende, von Abdel-Maksoud ist noch einiges zu erwarten.«

Kulturfalter

»Eigentlich müsste Nora Abdel-Maksoud aus England stammen. Schwärzer kann selbst bester britischer Humor nicht sein!«

Aufführungen

Uraufführung

30. Oktober 2015, Neues Theater Halle