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theater und medien
Theater, nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Oren Lavie, Übersetzung von Harry Rowohlt, UA: 22.11.2015, Theater der jungen Welt, Leipzig
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Synopsis

Wenn Geschichten mit »Es war einmal ein kleiner Juckreiz« beginnen. Wenn dann aus kleinen Juckreizen große Bären mit großen Aufgaben werden. Wenn Schildkrötentaxis sich am liebsten geradeaus verirren. Wenn überdies saumselige Salamander auf sehr bequemen Sofa-Bergrindern reiten und vorletzte Vorzeigepinguine einfach nicht verstehen, warum »schön« eine viel bessere Zahl als 38 ist. Und wenn sehr positiv denkende Bären, die gerade noch nicht da waren, herausfinden wollen, ob sie wirklich sie sind – dann befindet man sich mit höchster Wahrscheinlichkeit im wundersamsten und tiefsinnigsten Wald der Kinderbuchliteratur!

Wer bin ich? Was ist Wahrheit? Was ist Zeit? Welchen Weg soll ich gehen? – Wer sagt, daß Philosophie nur etwas für Erwachsene ist? Poetisch und eigenwillig skurril wirft der israelische Autor Oren Lavie in seinem Kinderbuch »Der Bär, der nicht da war« große Fragen mit ausgesprochener Gelassenheit auf und erweitert dabei spielerisch Denk-Klassiker der Philosophie um so wichtige Überlegungen wie: »Wieviele Sorten von Stille gibt es?« und »Kann man schneller pfeifen als man gehen kann?«

Oren Lavie
Oren Lavie, geboren 1976 in Tel-Aviv, ist Komponist, Musiker und schreibt Theaterstücke. Sein erstes Album "The Opposite Side of the Sea" (2007) wurde mit dem angesehenen ASCAP-Preis für die besten Lyrics ausgezeichnet. Heute lebt Oren Lavie in Tel Aviv. "Der Bär, der nicht da war" ist sein erstes Buch.
Neuigkeiten
Presse
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Wolf Erlbruch ist der bekannteste lebende deutsche Illustrator, seine Kinderbücher wie „Der kleine Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hatte“, oder „Ente, Tod und Tulpe“ sind weltweite Erfolge. Der 1976 geborene israelische Sänger und Dramatiker Oren Lavie dagegen ist ein Buch-Debütant. Doch sein Text „Der Bär, der nicht da war“ ist wie auf Erlbruch zugeschnitten. Harry Rowohlt ist der richtige Übersetzer, denn er sorgt für den tatsächlich genau angemessenen Ton. Wolf Erlbruch erweist sich als Illustrator auf der Höhe seines Könnens. Erstmals läßt er in einem Bilderbuch deutliche Computerbearbeitungsspuren – bewusst ausfransende Scans von Blüten, verschwimmende Farbflächen – stehen, wodurch aber die Gestalt des Bären in ihrem spontan gezeichneten Duktus umso brillanter hervortritt. Und mit dem Vorletzten Vorzeige-Pinguin gelingt Erlbruch in nur einem Bild eine veritable Vorzeigefigur.«

Aufführungen

Uraufführung:

22.11.2015, Theater der jungen Welt, Leipzig

Aufführung:

Theater im Marienbad, Freiburg, 2016

Aufführung:

Pfalztheater Kaiserslautern, 2016

Aufführung:

Oldenburgisches Staatstheater, 2017/18