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theater und medien
Kampfoperette von Maxi Obexer und Bernadette la Hengst, UA: 23.3.12, Theater Freiburg, Regie: Viola Hasselberg
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Synopsis

Eine Bühne voller Frauen ist ein Fest, denn jede singt ihr Lied. Und zum Chor geballt, haben sie ganz schön Power. Das Patriarchat ist zu Ende, zumindest im Denken der Frauen von heute. Aber die Kämpfe um ein modernes Rollenverständnis und einen akzeptablen Platz in der Gesellschaft dauern an; sie variieren zwischen den verschiedenen Generationen, fallen je nach kultureller und sozialer Herkunft anders aus. Womit hat Frau zu kämpfen? Die Hydra hat viele Köpfe und darunter sind nicht nur Männer auszumachen. Wofür streiten Frauen? Um die Hälfte der Fensterplätze auf der Titanic? Oder haben sie nach 4000 Jahren Männerkurs andere Visionen über das Leben zu bieten, das eigene und das mit anderen? Was macht Frauen fertig und was macht sie an?

ZEIGENMaxi Obexer
Maxi Obexer studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft in Wien und Berlin. Sie hat sich einen Namen mit politischen Stücken, Hörspielen und Essays gemacht. Ihre Stücke wurden u.a. an den Staatstheatern in Braunschweig und Dresden, am Theater Freiburg, am Theater Basel und am Theaterhaus Jena aufgeführt. Obexer lehrte Drama am Dartmouth College, USA, und ist Gastprofessorin für Szenisches Schreiben an der Berliner UdK. 2012 erschien ihr erster Roman »Wenn gefährliche Hunde lachen«. Das Stück ILLEGALE HELFER, vom WDR als Hörspiel produziert, wurde 2016 unter großer Beachtung in Salzburg und Potsdam aufgeführt. 2017 folgt mit GEHEN UND BLEIBEN ein Auftragswerk für das Hans Otto Theater in Potsdam.
Neuigkeiten
Presse
Die Deutsche Bühne

»Wenn sich die fabelhaften sechs Schauspielerinnen in ihre Buisinessanzüge schmeißen und mit dem globalen Männlichkeitssymbol allerlei grotesken Schabernak treiben, wenn sich ein Prinzessinnentross in einem imaginären Gefährt mit der überhaupt sehr komischen Nicole Reitzenstein am Kochtopfsteuer singend aufmacht zu anderen Ufern, wenn das klassische Hausfrauenequipment auf Bonsaiformat schrumpft, dann wandelt sich die Botschaft in ästhetisches Vergnügen. Die subversive Kraft der Kunst liegt in ihren sinnfreien Überschüssen.«

Badische Zeitung

»Obexers Texte und La Hengsts Lieder messen die Diskussion um den Stand der weiblichen Dinge in ihrer Komplexität sehr wohl aus: das ist einerseits die Schwierigkeit der jungen, gut ausgebildeten Frauen mit Aufstiegschancen, sich trotzdem als Feministin zu begreifen. Andererseits die Einsicht in die Notwendigkeit so lange weiter um die eigenen Rechte kämpfen zu müssen, bis so etwas nicht mehr vorkommt. 'Wie schaffen es drei Frauen in der Regierung unter lauter Männern, gegen die Quote zu stimmen?' Ja wie?«

Missy Magazin

»Planet der Frauen ist von Anfang bis Ende dynamisch, smart, perfekt-sanft provokant und parteiisch inszeniert. Selbsterklärend durften die Damen nach ihrer starken Premiere die Bühne auch erst nach einer Zugabe verlassen. Und: Ja! Auch die Männer im Publikum waren begeistert.«

Aufführungen

Uraufführung

23.3.12, Theater Freiburg