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theater und medien
Theater, UA: 26.2.2011, Kaserne Basel, Regie: Boris Nikitin
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Synopsis

Mit den Waffen der Gehirnforschung und des Theaters ausgerüstet, hacken sich drei Schauspieler und ein Hirnforscher unter ihre Schädeldecken und suchen dort nach dem authentischen Gefühl. UNIVERSAL ist ein Stück über die Steuerzentrale des Menschen und dessen Erforschung durch die Wissenschaften und das Theater: ein Trip ins innerste und verborgenste Zentrum unseres Körpers und der Sprung in jenen Ort, zu dem wir am allerwenigsten Distanz haben: das Gehirn. Ort des Bewusstseins und des Ichs, Zentrum der Emotionen, Kern von Verantwortung und Schuld, Quelle eines freien Willens.

ZEIGENBoris Nikitin
Boris Nikitins Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Theater und Wissenschaft. Zentrale Themen sind dabei die Auseinandersetzung mit den Grenzen zwischen Dokumentarischem, Biographie und Fiktion, sowie die Beziehung zwischen Kunst und Recht. Nikitin, Absolvent des Studiums Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, erhielt zahlreiche Preise. Neben freien Produktionen, u.a. an der Kaserne in Basel, arbeitet Nikitin immer wieder am Stadttheater, z.B. am Schauspielhaus Graz oder am Theater Freiburg. 2013/14 entstanden zudem Produktionen für den steirischen herbst und die Ruhr-Triennale. Es folgten weitere freie Arbeiten, u.a. MARTIN LUTHER PROPAGANDASTÜCK (Eingeladen zu IMPULSE 2016) und das neue Stück HAMLET.
Neuigkeiten
Presse
Zürcher Tages-Anzeiger

»UNIVERSAL EXPORT ist nicht zuletzt deshalb so fesselnd, weil Nikitin weiß, wie man Zuschauer bannen kann: mit Charme, Humor und Intelligenz. Bemerkenswert sind Nikitins Arbeiten aber vor allem deshalb, weil in ihnen stets anschaulich und konkret erfahrbar gemacht wird, was seine Performer in diskursiver Abstraktion zum Vortrag bringen.«

nachtkritik

»Auch dieser dichte, konzentriert nachforschende Abend wird am Ende wieder zum Ich führen müssen, wer immer dies sei. Zur – erdachten, erlebten – Biografie; mithin zum Theaterspiel: dem Ort, wo Geschichten erzählt werden. Er führt also zum flammenden Plädoyer für die blinden Flecken, die Löcher im System, für den Zweifel, die Frische, die sich in die vertrockneten Strukturen des Determinationssystems einpflanzen lässt: ›Ja, wir sind Maschinen, aber wir sind keine trivialen Maschinen.‹«

Aufführungen

FFT, Düsseldorf

14. + 16. März 2013

 

Ringlokschuppen, Mülheim a.d.R.

8. + 9. März 2013

 

Gessnerallee, Zürich

12. + 13. Mai 2012

 

HAU, Berlin

19., 20., 21. April 2012

 

Schlachthaus Bern

15., 16. April 2011

 

Schlachthaus Bern

13. April 2011

 

Südpol, Luzern

8., 9. April 2011

 

Kaserne Basel

1., 2. März 2011

 

Kaserne Basel

25., 26., 27., Februar 2011 (Uraufführung)