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Theater
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Synopsis

Scheinwerfer liegen verstreut auf dem Boden, eine Nebelmaschine sprotzt leise vor sich hin, Kabel und Mikrofone hängen von der Decke. WOYZECK verwandelt den Theaterraum in ein Radio-Labor: alles, was sich darin abspielt, wird in einen Live-Stream eingespeist. Zuhörer zuhause vor den Computern können sich das Stück als experimentelles Live-Hörspiel anhören.

Die Inszenierung WOYZECK entstand 2007/2008 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen im Rahmen des Projektes »Theater und Wissenschaft«. Woyzeck wurde 2008 beim Festival »100Grad« im HAU3 in Berlin aufgeführt und gewann den 1. Preis der Jury. Außerdem gab es Aufführungen beim »Körber Studio Junge Regie« am Thalia Theater in Hamburg, »Instant Festival« in Hildesheim, Festival »unithea« in Frankfurt/Oder, Festival »perfectperformance« am Kulturhuset in Stockholm, Mousonturm in Frankfurt a.M, Rote Fabrik in Zürich, Kaserne Basel und I-camp in München.

ZEIGENBoris Nikitin
Boris Nikitins Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Theater und Wissenschaft. Zentrale Themen sind dabei die Auseinandersetzung mit den Grenzen zwischen Dokumentarischem, Biographie und Fiktion, sowie die Beziehung zwischen Kunst und Recht. Nikitin, Absolvent des Studiums Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, erhielt zahlreiche Preise. Neben freien Produktionen, u.a. an der Kaserne in Basel, arbeitet Nikitin immer wieder am Stadttheater, z.B. am Schauspielhaus Graz oder am Theater Freiburg. 2013/14 entstanden zudem Produktionen für den steirischen herbst und die Ruhr-Triennale. Es folgten weitere freie Arbeiten, u.a. MARTIN LUTHER PROPAGANDASTÜCK (Eingeladen zu IMPULSE 2016) und das neue Stück HAMLET.
Neuigkeiten
Presse
Theater heute

»Im klugen, atmosphärischen Bühnenraum - einzelne Lichtstrahlen werfen Schneisen in ein dunkles Bühnenfeld, in dem ein Schreibtischtäterpult mit Ghettoblaster steht-, zeigen die Giessener eher unterspannt lakonisch, dass man auch das Sprechen über (und im) Theater inszenieren kann. (...) Büchner hätte die Ohren gespitzt.«

www.nachtkritik.de

»Nikitins Umgang mit dem Büchnerklassiker ist in der Tat ungewohnt und sehenswert.«

Basellandschaftliche Zeitung

»Dagegen ist ‘Woyzeck‘ von Boris Nikitin und Malte Scholz von großer theatralischer Direktheit und Sinnlichkeit: eine Performance, die von der intellektuellen Lecture zu Beginn - einem ausladend, engagierten, philologisch-juristischen Vortrag - direkt in Spiel fällt und ihm verfällt. (...) Eine spannende, beunruhigend schöne Vorstellung; ein Woyzeck-Hallraum. Anregend und aufregend, weil sie nicht nur ihr Material ernst und beim Wort nimmt, sondern auch die eigenen Mittel.«

Aufführungen

City Hall, Cape Town (SA)

2. Dezember 2012

 

Market Theatre Lab, Johannesburg (SA)

25. + 26. November 2012

 

Festival Grenzenlos kultur, Mainz

8. September 2012

 

Landestheater Marburg

24. März 2011

 

Landestheater Marburg

25. Januar 2011

 

Landestheater Marburg

10, 17. Dezember 2010

 

Landestheater Marburg

20. November 2010

 

Landestheater Marburg

5. November 2010

 

Symposium who's there?, Kopenhagen/double feature mit Pichet Klunchun & myself Festival Pazz, Staatstheater Oldenburg

1. Mai 2010

 

Festival Pazz, Staatstheater Oldenburg

30. April 2010

 

Festival Impulse, Ringlokschuppen, Mülheim a. d. Ruhr

3. Dezember 2009

 

Festival Impulse, Prinz Regent-Theater, Bochum

28. November 2009

 

Festival Impulse, Alte Feuerwache, Köln

26. November 2009

 

Internationales Theatertreffen OKNO, Kana Theater, Szczecin (Polen)

5. November 2009

 

i-camp, München

22. Mai 2009