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theater und medien
Theater, UA: 9.10.2009, Schauspiel Köln, Regie: Hofmann & Lindholm
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Synopsis

Unsichere Zeiten. Das Prekariat wächst, die Staatsschulden nehmen zu, die Furcht vor Kriminalität und Terrorismus steigt, die Souveränität der Privatsphäre schwindet. Anlass genug, den Begriff Sicherheit zu überdenken und sich zur Wahrung des Besitzstandes auf Abwege zu begeben. Gemeinsam mit Komplizen machen sich Hofmann&Lindholm auf die Suche nach potentiellen Wertdepots: In NOCH NICHT werden vermeintliche Barrieren im öffentlichen Raum durchdrungen, die Blastbarkeit von Oberflächen erprobt und tote Briefkästen zu neuem Leben erweckt. Die öffentliche Hand möchte geschüttelt werden.

 

Ein Auftragswerk für das Schauspiel Köln

Ausgezeichnet mit dem Kölner Theaterpreis 2009

ZEIGENHofmann & Lindholm
In ihren Arbeiten untersuchen Hofmann & Lindholm soziale Strukturen und Systeme nach Spielräumen für Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit. Nach Arbeiten am Schauspiel Köln und Theater Basel entstand 2011 die Preenactment-Arbeit »Archiv der zukünftigen Ereignisse«. Mit der Video-Installation SERIE DEUTSCHLAND waren sie Teil der Frankfurter Ausstellung RAY 2012 - MAKING HISTORY. 2013 wurden sie mit NEBENSCHAUPLÄTZE NR. 1: DAS 20. JAHRHUNDERT u.a. zur Impulse Theater Biennale eingeladen. Für das Staatstheater Stuttgart entstand 2015 FAMILIE WEISS. In der Spielzeit 16/17 folgt mit RES REPUBLICA eine weitere Arbeit in Stuttgart.
Neuigkeiten
Presse
Kölnische Rundschau

»Bei der Uraufführung von NOCH NICHT von dem Künstlerpaar Hofmann & Lindholm sind es fünf Personen, in deren Auftritt Schauspiel, Aktion und Realität miteinander verschmelzen. Das Stück ist eine kunstvolle Form zivilen Ungehorsams. Zugleich liegt etwas Zartes in der Genauigkeit, mit der hier über Alltägliches gesprochen wird. Und ganz nebenbei zeigt sich, daß zur Konsistenz unseres Realitätsbewußtseins mehr als die Summe der Einzelteile unserer Welt gehört.«

Kölner Stadtanzeiger

»Die Inszenierung gibt sich angenehm nüchtern bis lässig, wie ja auch die beinahe schelmisch zu nennenden Handlungen der Darsteller im Großen und Ganzen nicht der Rede wert sind. Noch nicht, wie der Titel des Abends droht. Denn gerade in ihrer ausgestellten Harmlosigkeit sind sie doch wirkungsvolle Eingriffe in die Welt des Spektakels, wenigstens aber Versprechen derselben. Kräftiger Beifall.«

 

Ruhrnachrichten

»Ein ungewöhnlicher, dabei ungeheuer vielschichtiger Theaterabend.«

aKT

»Die Kölner Theatermacher Hofmann & Lindholm sind ausgefuchste Dialektiker und Artisten im Spiel der Wahrnehmung. Ein nachhaltiger, intelligent-unterhaltsamer, überraschender und ironisch-aufklärerischer Theaterabend.« 

Aufführungen

Uraufführung

9.10.2009, Schauspiel Köln